Gut im Griff: die kabellose Magnus Leuchte

Wie ein durchdachtes Detail der ursprünglichen Magnus Pendelleuchte bei unserer neuesten mobilen Leuchte eine neue Funktion übernimmt

Die Magnus Kollektion begann an der Decke. Mundgeblasene Glasschirme hängen in linearen und sich kreuzenden Arrangements, die aus jedem Blickwinkel anders wirken.

Mit der Magnus Portable Light lässt sich die vertraute Silhouette nun frei im Raum platzieren und sogar mit nach draußen nehmen. Die entscheidende Idee dafür steckte bereits im ursprünglichen Entwurf.


Von der Schmelze zur Form

Der Name Magnus spielt auf Magma an und verweist auf die fließende Bewegung des Glases, bevor es erstarrt.

Frisch aus dem Schmelztiegel ist die glühende Masse zähflüssig wie Honig.

Geschmolzenes Glas in unserem Ofen


In unserer Glasmanufaktur im südenglischen Oxfordshire nehmen die Glasbläser das Material in mehreren Schichten auf, rollen es über eine glatte Arbeitsfläche und blasen es anschließend in eine Form. So entsteht der rundliche, leicht abgeflachte Schirm mit seinem schmalen Hals und einem feinen, umlaufenden Glasring.

Bei den Pendelleuchten erfüllt diese Erhebung eine konstruktive Aufgabe. Er lässt den Schirm im Rahmen in Schwarzbronze ruhen, der das Glas an seiner schmalsten Stelle sanft umfasst.

Magnus C4 Pendelleuchte


Für die tragbare Version nutzte das Designteam genau dieses Prinzip. Statt den Glasschirm für einen Griff zu verändern, bekam er eine Fassung in Schwarzbronze, die den vorhandenen Wulst aufnimmt und mit einem elegant geschwungenen Tragegriff verbindet.

Aus einem Detail der Aufhängung wurde so der Ansatzpunkt für die neue Freiheit.



„Wir wollten Magnus mobil machen, ohne seine Gestalt zu verändern“,
erklärt Charlie Bowles, Director von Original BTC.

„Beim Blick auf die ursprüngliche Halterung war die Lösung plötzlich naheliegend: Die Erhebung im Glas, das den Schirm im Rahmen hält, konnten wir auch für den Griff nutzen.

Und ich mag das Eigengewicht des Schirms. Es ist schön, die Wertigkeit des Materials beim Anheben tatsächlich zu spüren.“

Die Präsenz des Glases

Dass sich Magnus angenehm schwer anfühlt liegt an dem manuellen Fertigunsprozess. Der Schirm besteht aus drei Schichten mundgeblasenen Glases: Eine Schicht Opalglas liegt zwischen zwei Schichten Klarglas. Sie verteilt das warmweiße LED-Licht gleichmäßig, während die äußere Klarglasschicht der Oberfläche ihren charakteristischen Glanz verleiht. Selbst ausgeschaltet fängt Magnus die Reflexionen seiner Umgebung ein.


Dem großzügigen Volumen des Glasschirms stehen die klaren Linien des Griffs in Schwarzbronze gegenüber. Die präzise Metallkonstruktion und die fließende Rundung ergänzen einander, statt miteinander zu konkurrieren.

So bleibt Magnus auch bei Tageslicht ein Objekt, das man gern betrachtet und, dank des Griffs, ebenso gern in die Hand nimmt.


Licht ganz flexibel

Einmal steht Magnus auf dem Nachttisch, dann neben dem Lesesessel, später auf der gedeckten Tafel oder auf der Terrasse. Eine mobile Leuchte macht Licht dort verfügbar, wo es gebraucht wird, ohne dass sich der Raum danach richten muss.

Drei Helligkeitsstufen erlauben es, das warmweiße Licht an die Situation anzupassen. Der Akku sitzt im Sockel, geladen wird über einen dezenten USB-C-Anschluss.


Voll aufgeladen leuchtet Magnus bei höchster Helligkeit etwa sieben Stunden, auf der niedrigsten Stufe bis zu 20 Stunden. Mit der Schutzart IP44 ist die Leuchte gegen Spritzwasser geschützt und eignet sich auch für den Außenbereich.

Die Technik bleibt bewusst im Hintergrund. Im Mittelpunkt stehen Form, Material und die Art, wie sich Magnus im Alltag nutzen lässt.

Am Ende ist es eine kleine Verschiebung mit großer Wirkung: Die Glasform blieb dieselbe. Nur ihr Einsatzort ist nicht länger vorgegeben.

A hand with gold bracelets holds the handle of a modern, rounded white lantern with a black metal handle and a warm glowing light, set against a textured beige wall and wooden table.
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